Reiten im Indianerland Native American Horsemanship

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Spirit, ein Mustang aus dem Monument Valley

Spirit, ein Mustang aus dem Monument Valley

 

Eric

Eric

Das weite und wilde Indianerland auf dem Rücken eines Pferdes

Reiten im Indianerland >>> Native American Horsemanship<<<

18 tägige Reit-, Wander- und Kulturreise tief in das unbekannte Navajo-Gebiet mit kundigen Navajo-Indianern

Es ist der Traum vieler Pferdefreunde: Reiten mit Indianern auf alten Trails im wilden Westen der USA.

Kommen Sie mit auf ein Abenteuer; tauchen Sie mit uns ein in ein Land, wo tiefe Canyons, hohe Berge und weites Land auf Sie warten! Lernen, sehen und fühlen Sie, wie Indianer mit ihren Pferden umgehen und verbunden sind. Das Pferd ist die Verbindung zwischen Father Sky and Mother Earth… Für die Navajo kam das Pferd auf mystischen Wegen zu ihnen. Die Navajo-Indianer leben ihr traditionelles Leben mit und durch das Pferd.

Was bedeutet „Native American Horsemanship”:

Eric, unser Navajo-Guide,  geboren in einem Hogan inmitten der Wildnis des Rainbow Plateaus am Navajo Mountain, ist mit Pferden aufgewachsen. Seine Pferde sind Quarterhorses, echte Mustangs und Kreuzungen aus Mustangs und anderen Pferden des Südwestens. Einige Pferde hat Eric in den Weiten des Navajolandes gefangen und zugeritten. Alle sind gut trainiert und kennen das Terrain. Sie sind trittsicher und gutmütig.

Eric trainiert und behandelt seine Pferde im Sinne des Native American Horsemanship. Er setzt, wenn er ein Pferd trainiert, auf eine Methode, die sein Pferd nicht überfordert, aber dem Pferd klar macht, dass er der Boss ist. Ganz natürlich und mit wenigen Hilfsmitteln (z.B. längeres Seil, Körperstellung/haltung) gibt er dem Pferd die Richtung, zeigt ihm, was er vom Pferd möchte. Eric liest sein Pferd, er kann sich sehr gut in es hineinversetzen, er weiß, wie ein Pferd reagieren wird. Bevor das Pferd Bekanntschaft mit dem Sattel macht, hat es schon Vertrauen zu Eric gefasst und ist lernwillig.

 

Was bedeutet das für uns:

Wir reiten in einem klassischen Westernsattel. Der Reitstil ist Western-indianisch und von uns leicht zu beherrschen: Pferde werden mit lockerem Zügel geführt, leichte Hilfen.

Alle Pferde sind gut zugeritten und gut gängig. Sie sind ruhig und nicht nervös, sie kennen das jeweilige Terrain, in dem sie gehen.

Du solltest fit sein für 4 – 6 Stunden im Sattel sowie leichten Trab und auch kurze Galoppaden beherrschen. Die Trails sind stellenweise geröllig und steinig, hier und da geht es steil hoch und steil hinunter, ab und zu müssen die Pferde nach unten geführt werden.

 

Eric, unser Navajo-Guide,  spricht mit den Pferden und sagt uns, wir sollen unsere Pferde begrüßen, streicheln und beim Namen nennen. Er singt ein Lied in Navajo; es wirkt beruhigend. Pferde spielen eine große Rolle im Leben der Navajo Indianer, so auch für Eric und seine Familie. Sie sind ein wichtiger Bestandteil ihrer Kultur.
 
Wir reiten los, Eric an der Spitze mit seinem neu zugerittenen  jungen Mustang, der etwas nervös wirkt. Es ist nur ein kurzes Stück bis zum Rand eines Canyons; der Ausblick ist atemberaubend. Wir reiten auf verschlungenen Pfaden hinab……. 

 

 Es erwarten Sie Reittouren im:

  •  Red Rock Canyon bei Las Vegas

  •  Gebiet des heiligen Berges Navajo Mountain

  •  mystischen Monument Valley, Navajo Tribal Park

  •  Bryce Canyon NP, “Losee Canyon“ im Red Canyon

Weitere Höhepunkte dieser Tour:

  •  Leben mit einer Navajo-Indianerfamilie

  •  Storytelling, die Mythologie der Navajo

  •  Aufregende Fahrt durch das Monument Valley

  •  Wanderung im Zion National Park

Termin:  2.-19.5.2017

Reiten im Monument Valley

Die Reise beginnt in Las Vegas

Schon gleich am ersten Tag, nicht weit von Las Vegas entfernt im Herzen des Red Rock Canyon National Conservation – Gebiet, reiten wir ca. 3 h durch eine wunderschöne Wüste mit gut ausgebildeten Pferden. Wir erleben die überraschende Vielfalt der Wüstenvegetation und der Steinformationen aus rotem und gelbem Sandstein.

Am nächsten Tag führt uns die Fahrt in einem Jeep oder Kleinbus auf der alten Route 66 nach Osten zum Grand Canyon NP, den wir im Sonnenuntergang besonders eindrucksvoll erleben.

Es fühlt sich gut an, nach langem Flug den nächsten Tag auf dem Rücken eines Pferdes zu verbringen!

Hoover Damm, Route 66, Williams

Nach dem Frühstück verlassen wir Las Vegas und fahren in unserem Van oder Jeep auf die Straβe in Richtung Hoover Damm. Wir werden einen Supermarkt anfahren und gemeinsam für unterwegs einkaufen (Gemeinschaftskasse).

Nach ca. 2 h erreichen wir den Hoover Damm, dort ca. 30 Minuten Pause; dann fahren wir weiter nach Südosten. Zwischenstopp ist ein kleines Wüstencafe. Hier kann man Kaffee trinken und eine Kleinigkeit essen. Nun geht es weiter nach Kingman auf die alte Route 66, immer weiter nach Osten, durch kleine Orte wie Peach Springs, das im Reservat der Hualapai-Indianer liegt. Gegen Abend erreichen wir Williams, die kleine Westernstadt, ca. 2 h südlich des Grand Canyon gelegen. Hier übernachten wir in einem Motel-Hostel mit Küche. Der Raum ist in kleinen EZ aufgeteilt.

Das Navajoland:

Die Fahrt geht weiter in das Land der Navajo Indianer in Nord-Arizona/Süd-Utah. Zwischen dem bewaldeten Gipfel des Navajo-Mountain (3.166 m) und der 70 km weiter westlich gelegenen Stadt Page erstreckt sich das Rainbow Plateau in einer Höhe von ca. 2.000 m. Es ist eine unerschlossene Wildnis im Südwesten des US-Staates Utah. Hier leben die Navajo-Indianer noch ursprünglich und verwachsen mit der Natur. Pferde spielen eine große Rolle im Leben der Navajo Indianer. Seit mehr als 300 Jahren üben sie einen mystischen Einfluss aus und sind ein wichtiger Bestandteil ihrer Kultur. Das Land ist ideal für unsere Ausritte.  Geplant ist ein 4 tägiger Aufenthalt im indianischen Dorf bei einer Navajo-Familie, davon 2 Tage Reittour im Canyonland des Rainbow Plateaus zu einer Steinbrücke.

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Unsere weiteren Ziele:

Nach diesen unvergesslichen Eindrücken setzen wir unsere Reise fort und besuchen das Monument Valley, das weltweit bekannte und meistfotografierte Tal.

Hier wollen wir eine 2-tägige Reittour im abgelegenen Teil des Monument Valley mit einem Navajo-Indianer durchführen. Wir reiten gegen Mittag in das nicht touristische Teil des Monument Valley zu der Übernachtungsstelle. Ein wildromantischer Lagerfeuerabend erwartet uns. Wir werden von Navajos mit Essen und Trinken versorgt. Wir reiten am nächsten Tag nach einem Westernfrühstück wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Danach besuchen wir Eric, der mit seiner Familie im nördlichen Teil des Monument Valley wohnt. Mit ihm unternehmen wir einen Tagesausritt in einen unbekannten Canyon. Eine Fahrt durch das Tal rundet den Aufenthalt ab. Die Fahrt dauert ca. 3 h und ist ein Rundkurs durch die bekanntesten Steinformationen Amerikas.

Page, die Stadt am Lake Powell ist unser nächstes Ziel. Hier wollen wir entspannen, das Städtchen erkunden und die Ruhe geniessen. Ein gemeinsames Abendessen beim Mexikaner, im Steakhaus oder Selbstgekochtes im Motel lässt uns bald in die Betten fallen….

Die Fahrt geht weiter zum Bryce Canyon und zu einer ca. 4 stündigen Reittour dort. Wir sehen beeindruckende bizarre Steinformationen in den typischen roten, gelben und weißen Farbschattierungen, dazwischen Bäume als grüne Tupfen aus den unwahrscheinlichsten Ritzen sprießend.

Unser nächstes Ziel ist der Zion NP, den wir zu Fuß erkunden wollen. Auch hier wieder die bizarre Berglandschaft mit dem roten Sandstein und den weissen kalkhaltigen Felsen. Nach einigen Tunneln und einer langen Serpentinenstrasse erreichen wir tiefer im Tal einen Shuttlebus, der uns zu den verschiedenen Wanderwegen bringt. Wir können zwischen leichten und schwierigeren Wanderwegen wählen. In dem kleinen Wüstenstädtchen Hurricane übernachten wir.

Reiten im Bryce Canyon

Reiten im Bryce Canyon

Tagesablauf (kann sich ändern):

  • Di., 2.5. Anreise Las Vegas, ÜN im Motel
  • Mi., 3.5. Ausritt Red Canyon Naturpark bei Las Vegas, ÜN im Motel
  • Do., 4.5. Fahrt Route 66 nach Williams, ÜN im Motel-Hostel
  • Fr., 5.5. Weiterfahrt vom Grand Canyon zum Navajo Mountain, Ankunft spät Nachmittag. Gegen Abend kommt Eric mit seiner Familie und dem Pferdetrailer. ÜN im Hogan
  • Sa., 6.5. Ausritt mit dem Navajo-Indianer Eric, ÜN im Zelt
  • So., 7.5. Ausritt weiter zu einer Steinbrücke, später zurück zum Dorf, ÜN im Hogan
  • Mo., 8.5. Ruhetag am Navajo Mountain (evtl. Wanderung), ÜN im Hogan
  • Di., 9.5. Wanderung in einen der Canyons, ÜN im Hogan
  • Mi.-Do., 10.-11.5. Fahrt und Ausritt im Monument Valley mit einem Navajo-Indianer, ÜN im Zelt
  • Fr., 12.5. Ausritt zurück zum Ausgangspunkt, Ankunft gegen Mittag. Weiterfahrt durch das Monument Valley und Fahrt zum Mexican Hat Monument, Eric´s Place, ÜN im Zelt
  • Sa.,13.5. Ausritt mit Eric in einem Canyon des nördlichen MV, ÜN Zelt
  • So., 14.5. Fahrt nach Page am Lake Powell, Erkundung der einzigartigen Uferlandschaft des Lake Powell, evtl. Schwimmen im See, ÜN Red Rock Motel
  • Mo., 15.5. Weiterfahrt zum Bryce Canyon, ÜN Panguitch im Motel
  • Di., 16.5. Ausritt im Bryce Canyon, ÜN Panguitch im Motel
  • Mi., 17.5. Weiterfahrt zum Zion NP, Wanderung zu Fuß auf einen der vielen Wanderwege, ÜN Hurricane im Motel
  • Do., 18.5. Fahrt nach Las Vegas, Abschiedsessen, ÜN im Motel
  • Fr., 19.5. Heimflug Deutschland
  • Sa., 20.5. Ankunft Deutschland

Leistungen:

  • 18 tägige Reit- Wander- und Kulturreise tief in das unbekannte Navajo-Gebiet mit kundigen Navajo-Indianern und Reit-Guids, geführte Wandertouren,
  • mind. 4, max. 7 Teilnehmer, deutsche und indianische Reiseleitung, alle Transfers vor Ort,
  • 7 x Ausritte (Red Rock Las Vegas, Navajo Mountain, Monument Valley, Bryce Canyon),
  • 2 Wanderungen (mystisches Canyonland der Navajo,  Wandern im Zion NP)
  • 8 ÜN Hotels *** im DZ, davon 1 ÜN im Mehrraumzimmer mit abgeteilten EZ, 4 ÜN im traditionellen Hogan, 4 ÜN in Zelten
  • Vollverpflegung während des gesamten Aufenthaltes  bei der Navajo-Familie am Navajo Mountain,  während des 2 täg. Ausrittes mit Eric am Navajo Mountain und im Monument Valley / Tagesausritt mit Eric / ÜN am Haus von Eric, wahlweise vegetarisch
  • sämtliche Eintrittsgelder National Parks, Lunchpakete bei Reitausflügen und Wanderung im Navajo-Reservat, BBQ im Monument Valley,  Red Rock Canyon,
  • Fahrt durch das Monument Valley, Besuch bei Erics Familie im Monument Valley mit Ausritt

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Outdoor-Küche

Outdoor-Küche

Anforderungen:

  • Sie sollten fit sein für 4 – 6 Stunden im Sattel, leichten Trab und kurze Galoppaden beherrschen. Normale Kondition für Wandertouren von ca. 2-5 Stunden, Trittsicherheit, die Trails sind an manchen Stellen steil, geröllig,
  • Gruppentauglichkeit, Englischkenntnisse wären von Vorteil, aber kein Muß,
  • gültiger (mind. noch 6 Monate) und elektronisch lesbarer Reisepaß, Elektronische Anmeldung Visaprogramm USA (ESTA)

Im Reisepreis nicht enthalten:

  • Flug nach Las Vegas (ca. € 600 ab Frankfurt a.M.)
  • ca. $ 300,- zusätzliche Kosten für Essen und Trinken in Las Vegas und während der Fahrten
  • persönliche Ausgaben
  • ca. 200 € EZ-Zuschlag

Termin:  2.-19.5.2017, Preis:  2.950 €, mind. 4 , max. 7 TN

Infos Übernachtungen: Bei den mehrtägigen Reittouren übernachten wir in der Wildnis in Zelten, das Gepäck wird mit einem Begleitfahrzeug transportiert. Im indianischen Dorf übernachten wir in einem traditionellen Hogan, ein Rundbau aus Lehm und Holz. Die anderen Übernachtungen sind in Motels***im DZ, einmal in einem Mehrbettzimmer in einem Motel-Hostel, mit Küche und abgetrennten EZ.

 

Reiterfahrung:

Sie sollten fit sein für 4 – 6 Stunden im Sattel sowie leichte Trab und auch kurze Galoppaden beherrschen. Die Trails sind stellenweise geröllig und steinig, hier und da geht es steil hoch und steil runter, ab und zu müssen die Pferde nach unten geführt werden.

Reiten im Monument Valley:
Wie auch Eric wird uns ein Navajo Guide mit viel Herz und Einfühlungsvermögen sein Land und die damit verbundene Mythologie zeigen und näher bringen. Wir reiten durch das berühmte Monument Valley, links und rechts ragen die Felsen in den Himmel, roter Sandstein bestimmt das Bild.  Wir werden an einem versteckten Platz zelten und die Nacht unter dem Sternenhimmel verbringen.

Wie leben die Pferde dort:
Wenn wir uns Pferde vorstellen, wie sie in Deutschland leben, so ist ein Pferdeleben im Südwesten und im Navajo-Land das Paradies. Immer im Freien, immer mit anderen Pferden zusammen, teilweise auch frei herumlaufend in der Landschaft, um später wieder „abgeholt“ zu werden. Sie werden in den „Corrals“ gehalten und bekommen Heu. Die indianischen Pferde sind meist unbeschlagen, ihre Hufen sind in guten Zustand.
In der indianischen Familie gibt es ein 14 jähriges Mädchen, Kylie, die mit 8 Jahren schon anfing, an „barrel races“ teilzunehmen. Die ganze Familie unterstützt sie dabei. Mittlerweile hat sie 6 gut gehende Quarter-horses. Kylie behandelt ihre Pferde liebevoll und respektvoll.

Geschichte, wie das Pferd nach USA kam (kleiner Abriss):
Um 1500 eroberten die Spanier auch einen Teil des Südwestens der späteren USA. Das eroberte Land als ihr Eigentum betrachtend belohnte die spanische Krone die Eroberer mit der Übergabe von Land sowie der darauf lebenden Pueblos, über deren Arbeitskraft sie frei verfügen konnten. Die Pueblos wurden „bekehrt“, aber ihr Leben war Sklavenarbeit. Spanien versuchte durch einen neuen Erlass (Encomeinda/Neue Gesetze), diesem Missbrauch Einhalt zu gebieten, aber die erlassenen Reformen waren weitgehend wirkungslos.

Im 17 ten Jahrhundert erlaubten spanische Gouverneure den Viehzüchtern im späteren New Mexico, dass sie Pueblo-Indianer mit Pferden arbeiten lassen konnten. Sie mussten allerdings Tribut bezahlen. Es gab erbitterte Konflikte zwischen der Kirche, den neuen spanischen Siedlern und den Pueblos um die Kontrolle über den indianischen Arbeitsmarkt. Wenn Pueblos zu Pferd entkamen, flüchteten andere Pferde mit ihnen.

Die Apachen und Navajos stahlen Pferde von den Pueblos und lernten es, auf dem Pferderücken zu kämpfen. Das Pferd etablierte sich im Südwesten in den Tälern und Hochebenen nach Osten und dann nach Norden. Die westliche Ausbreitung kam von der Gila Apaches, das heutige westliche New Mexico und Arizona. Die östliche Verbreitung kam aus den Stämmen der Taos Pueblo und Pecos.

genaue Geschichte nachzulesen in: http://www.redoaktree.org/indianhorse/history2.htm

 PDF: Ausschreibung2017ReitenimIndianerland

Bilder auf fb: www.facebook.com/media/set/?set=a.573431592806084.1073741836.165074083641839&type=3

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