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Kanada:
Indianerland Britisch Kolumbien: "Im Land der Bären und Lachse"


21 tägige Wander-, Erlebnis- und Kulturreise zu den Tsal'alh-Indianer

• Leben mit den Tsal'alh-Indianer
• Leben im Wildniscamp / Schwitzhüttenzeremonie
• Wandertour (Lost Valley, 5 Tage)
• Reit- und Kanutouren
• Besuch des anthropologisches Museum in Vancouver
• Whalewatching Pazifikküste in Vancouver


Reisebeschreibung als PDF-Datei: Kanada: "Im Land der Bären und Lachse" 2012 (906 kb)

Pilot-Reiseprojekt Kanada:
Indianerland Britisch Kolumbien: "im Land der Bären und Lachse"


Unsere Reise beginnt in der schönen Stadt Vancouver an Kanadas Pazifikküste. Wir fahren durch die Küstenberge nach Norden, entlang der "99 North", durch enge Schluchten, windungsreiche Stra?en und eindrucksvolle Gebirgslandschaften, die höchsten Britisch Kolumbiens. Hier gibt es klares Wasser und eine Vielfalt von Wildtieren wie Lachse, Adler, gefleckte Eulen (auf der roten Liste), weiße Bergziegen, Pumas,Schwarzbären, Grizzly Bären und Wölfe. Viele Pflanzen, die dort natürlich wachsen, dienen den Indianern als Nahrungsmittel oder als Medizin, wie z.B. die Saskatoonbeeren.

Nach etwa sechs Stunden erreichen wir die Indianergemeinde Tsal'alh im Indianer- Territorium St'at'imc (Stat-lee-um). Ungefähr 600 Indianer leben hier. Die Indianer, die seit etwa 8000 Jahren am Seton Lake leben, führen dort ihre traditionelle Lebensart fort. Dazu gehört auch der Lachsfang. Es ist eine kleine Gemeinde mit Schule, Hospital, Tankstelle und Gemeindehaus. In dem wunderschönen Tal sind die Sommer hei? und trocken und die Winter kalt. Im Winter sind die Seen zugefroren und werden als Straße benutzt. Das Klima ist kontinental.

Aber die Natur ist bedroht:
Die kanadische Holzindustrie schlägt immer wieder Holz und läßt in den einst dichten und zusammenhängenden Bergwäldern breite kahle Schneisen zurück. Die Wasser- und Stromindustrie staut Bergflüsse auf und leitet das Wasser zur Stromgewinnung durch Rohre in den Seton Lake. Seit Jahren kämpfen die Indianer gegen diese Ausbeutung ihrer natürlichen Ressourcen, so auch gegen die Abholzung eines Tales im Reservat, Lost Valley und Melvin Creek. Die steilen Hänge in Melvin Creek sollten ursprünglich abgeholzt werden, um Platz für Skipisten für die Winterolympiade zu schaffen. Ein Protestcamp, etwa 2000 errichtet, hat dies verhindern können, auch Dank der politischen Arbeit der Indianer vor Ort und der Unterstützergruppe "Western Canada Wilderness Committee" (WCWC), ein Verein der seit 1980 in BC für die Erhaltung der Wildnis kämpft (www.wildernesscommittee.org).

LOST VALLEY - Eine Wildnis in Britisch Kolumbien:
Mehrere Jahre hat das WCWC mit der St'at'imc zusammengearbeitet, um die 10.000 ha des Lost Valley zu erforschen, ein straßenloses Wassereinzugsgebiet im Herzen des Indianergebietes. In ihm wurde noch nie Holz geschlagen. Das Lost Valley bezieht sein Wasser aus dem westlichen Teil der wildreichen Cayoosh Bergkette, die zu den südlichen Küstenbergen von BC gehört. Nördlich der Cayoosh Bergkette liegen Anderson und Seton Lake, südlich davon liegen die Duffy Lake Road und der Cayoosh Creek.

Das Lost Valley ist atemberaubend schön und hat eine grosse Artenvielfalt. Hier findet man Pflanzen und seltene Tierarten, die für die Küste typisch sind als auch solche aus dem Inneren des Landes. Das Lost Valley ist reich an archäologischen Schätzen. Eine uralte Indianerwanderroute führt durch das Tal auf die andere Seite des Gebirges nach Melvin Creek. Der Pfad wird auch heute noch benutzt. Entrindete Rote Zedernbäume, Vorratsgruben und Felswohnungen zeugen von der frühen Besiedlung und Nutzung. Tatsächlich ist das Tal ein lebendes Museum der Geschichte und Kultur des Territoriums. Es ist auch ein Zeugnis der nachhaltigen Waldpflege der St'at'imc. Wir können darauf gespannt sein, mehr über das Lost Valley und andere Wildgebiete des St'at'imc -Gebiet zu erfahren.

Die St'at'imc sagen selbst über ihr Territorium:
"Unsere St'at'imc Lebensart ist untrennbar mit dem Land verbunden. Wir lassen uns das Jahr über an verschiedenen Stellen der Flüsse, Seen und Berge im Territorium nieder, je nachdem, wann an solchen Orten die besten Zeiten sind um zu jagen, zu fischen, zu ernten und Heilkräuter zu sammeln. Die Lehren, die uns das Land vermittelt, sind ein gro?er Teil des Erbes, da? wir St'at'imc -Elders an unsere Kinder weitergeben.

Wir überwachen und verteidigen die reichen Schätze unserer Fischgründe entlang des Fraser Rivers, die uns im Winter ernähren und ein wertvolles Grundnahrungsmittel für den Handel mit unseren Nachbarn sind. Wir St'at'imc können uns keinen besseren Ort für unser Leben vorstellen".

"Wir sind eine Nation und keine Interessenvertretung, wie von unseren Vorvätern feierlich in der Erklärung von Lillooet am 10.5.1911 verkündet: Wir stellen fest, daß wir die rechtmä?igen Eigentümer unseres Stammesterritoriums sind und Eigentümer von allem, was damit zusammenhängt. Wir haben schon immer in unserem Land gelebt; niemals haben wir es verlassen oder anderen überlassen".

Der Ursprung dieser Rechte ist das St'at'imc-Stammesgesetz. Die St'at'imc-Gemeinden von D'arcy, Seton-Portage und Shalath haben über viele Generationen verschiedene Teile des Einzugsgebietes des Lost Valley zum Jagen und Sammeln von Pflanzen genutzt, so wie sie sie auch heute nutzen.

"Die St'at'imc-Indianer now wish to share aspects of this reach culture and this history with the world".


Das Reiseprojekt und seine Bedeutung
Wir fördern die Entwicklung des Tourismus im Sinne der Kultur und der Traditionen der Ureinwohner, hin zum "sanften Tourismus". Die Besucher sollen ihren Urlaub in Harmonie mit "Mutter Erde" verbringen. Sie sollen am Leben ihrer Gastgeber teilnehmen, um ihnen die Schönheiten ihres Landes zu zeigen.

Geplant sind folgende Aktivitäten unter deutscher und indianischer Leitung:
• 5-tägige Wanderung durch das Lost Valley nach Melvin Creek (gute Kondition Voraussetzung, wer
  nicht mit will, kann im Ort bleiben und evtl. Indianer beim Fischen oder im Protest-Camp helfen.)
• Mehrtägiger Aufenthalt in einem Wildnis-Kultur-Camp, traditionelles Leben in einem Erdhaus
• Schwitzhüttenzeremonie, Treffen mit Stammesältesten
• Reit- und Kanutouren uvm.

Ein grober Zeitrahmen (Ablauf kann sich ändern):

1. Tag
Ankunft in Vancouver, Abholung vom Flughafen, ÜN im Hotel

2. Tag
Aufenthalt in Vancouver, Besuch des anthropologischen Museums oder Whale-Watching

3. Tag
Mit Kleinbus oder Jeep ca. 6 Stunden Fahrt nach Tsal'alh, das Indianerdorf am Seton Lake, ÜN auf dem Campingplatz in Zelten

4. Tag
Kennenlernen der Gegend und unsere Gastgeber, mit denen wir die nächsten Tage verbringen werden.

5. Tag
Kleine Wanderung in der Gegend, Kanu- o. Pferdetour, Einstimmen auf die folgenden Tage.

6. Tag
Vorbereitung Wandertour, Schwitzhüttenzeremonie.

7. bis 11. Tag
Wanderung Lost Valley nach Melvin Creek, Ankunftsort Protestcamp, Transfer zurück zum Dorf oder Lachsfischen mit den Indianern oder im Protestcamp helfen

12. Tag
Tag zum Erholen und Ausruhen

13. Tag
Kanu- o. Pferdetour

14. bis 16. Tag
Fahrt zum Wildnis-Kulturcamp, ÜN in einem traditionellen Erdhaus, evtl. Kräuter sammeln, traditionelle Fleisch u. Fischverarbeitung, Angeln, traditionelles Flechten eines Korbes aus Rinde, kleine Wanderungen, Erzählungen und Geschichten des Stammes uvm

17. Tag
Fahrt zurück zum Ort, Tag zur Erholung, evtl. Treffen mit Stammesältesten

18. Tag
Zeit, die Sachen zu sortieren und zu packen

19. Tag
Abschied und Fahrt nach Vancouver, ÜN im Hotel

20. Tag
Flug nach Deutschland

21. Tag
Ankunft Flughafen Frankfurt a. M.

Überwiegend wird gezeltet, es gibt genügend Wasser aus Flüssen und Seen, auch Trinkwasser. Wir kochen gemeinsam (auch einkaufen), gekocht wird entweder auf offenem Feuer oder Gaskocher. Wir werden evtl. auch von Familien eingeladen, wo wir gemeinsam ein traditionelles Essen kochen können. Für die Wanderung gibt es hochwertige Trekkingnahrung usw., keine Dosen und andere schwere Sachen.

Leistungen:

• 21täg. Kultur-Naturwander-und Erlebnisreise, geführte Wander-Kanu-Reittouren,
   mind. 3 max. 8 TeilnehmerInnen
• deutsche und indianische Reiseleitung
• alle Transfers, alle Aktivitäten im Reservat
• Vollverpflegung während des Aufenthaltes im Reservat, Vollverpflegung während den Wanderungen
  und Touren
• 3 ÜN im *** Hotel in Vancouver

Anforderungen:
• normale Kondtion für die kleinen Wanderungen, keine Vorkenntnisse bei Kanu- u. Reittouren
• gute Kondition für die 5 tägige Wandertour durch Lost Valley, tragen eines ca 13-15 kg Rucksacks
• Gruppentauglichkeit, Englischkenntnisse wären gut, aber kein Muss, gültiger Reisepass

Nicht enthaltende Leistungen:
• Flug nach Vancouver und zurück
• Verpflegung während der Fahrt zum Reservat und zurück nach Vancouver
• Whale-Watching (ca 150$), Eintritt Anthropologisches Museum ( 9$), Aufenthalt in Vancouver,
  Mahlzeiten und Trinken

Verlängerung:
Einmal in Kanada können Sie Ihre Reise auch verlängern: Es gibt verschiedene attraktive Angebote, bitte fragen Sie nach.


Reisezeiten:
08.08. - 28.07.2012
Kosten:
2.050,00 EUR

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