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Reisebericht Oktober 2003


Walk in balance and beauty
Bericht über eine Reise zu den Navajo - 04. bis 17. Oktober 2003


Manchmal muß man weit reisen, um (wieder) zu sich selbst zu kommen. Und keinesfalls ist dies der alleinige Grund. Warum also eine Reise zu den Navajo? Für die Mitglieder unserer kleinen, fünfköpfigen Reisegruppe waren die Motive durchaus unterschiedlich. Von der Neugier auf ein fremdes Land und seine alte Kultur bis hin zu Jugendträumen, vom Interesse an indianischer Mythologie bis zu spirituellem Erleben reichte die Spannbreite. Würde es möglich sein, diese Interessen und Bedürfnisse auch nur ansatzweise zu befriedigen?

Die Voraussetzungen waren gut. Mit Astrid Bender von "7 Meilen Erlebnisreisen" hatten wir eine erfahrene und einfühlsame Reiseleiterin. Zu ihrer indianischen Gastfamilie reisten wir nicht als Touristen, sondern als BegleiterInnen einer langjährigen Freundin. Wir, das sind Iris, Martina, Veronika und Henry. Keiner kannte den oder die andere. Zum ersten Mal gemeinsam trafen wir uns am Morgen des 1. Reisetages in einem Hotelzimmer in Las Vegas zum Frühstück. Unser Reisefahrzeug, ein komfortabler achtsitzigen Van, war schnell beladen. Bei guter Stimmung ließen wir das im hellen Morgensonnenlicht irgendwie surreale Spielerparadies Las Vegas schnell hinter uns.

Nach kurzem Zwischenstopp am beeindruckenden Hoover Damm gab es ein zweites Power-Breakfast bei "Rosie´s", an einem urigen, alt-amerikanischem Coffeeshop mitten in der Wüste. Nach Kingman fahren wir auf die Route 66. Für kurze Zeit begleitet uns die Union Pacific auf dem parallel verlaufenden Schienenstrang. Dieses Bild des Zuges vor einer weiter entfernten Hügelkette und die endlos weite Straße bringen uns in die "on-the-road-Stimmung". Auch die von Iris und Veronika mitgebrachte indianische Musik versetzt uns in eine Stimmung, die mehr und mehr den vielfältigen, individuellen Reiseintentionen entspricht. Bis zu unserem Hauptreiseziel, einer Navajo-Siedlung am Fuße des Naatsis´an (des Navajo Mountain), liegen jedoch noch hunderte von Meilen vor uns.

In "The Rusty Bold" an der Mother Road des hier noch weißen Amerika holen wir uns mit Fotos vom pinkfarbenen Cadilliac den Elvis-Kick an der Route 66. Nach der Übernachtung im Travelodge Motel in Williams geht es weiter zum Grand Canyon. Vorübergehend hat unsere kleine Reisegruppe ein weiteres Mitglied. Jesse Kalu, ein guter indianischer Bekannter von Martina, dessen nahezu magisches Flötenspiel dem überwältigenden Eindruck des Grand Canyon ein weiteres verzauberndes Moment hinzufügt. Von der Mutter aller Canyons mit atemberaubenden Felsformationen bin ich so fasziniert, daß ein ganzer Film für dieses Wunder der Natur verbraucht wird.

Am späten Nachmittag überschreiten wir beim Gorge Overlook am Little Colorado River die Grenze zur Navajo-Reservation. Das Navajoland ist das Herz und die Seele des amerikanischen Südwesten. Es umschließt große Teile von Arizona, Neu Mexiko und Utah sowie eine Ecke von Colorado. Die Reservation ist so groß, dass die Staaten Massachusetts, New Hampshire, und Vermont in ihren Grenzen Platz fänden. Und doch ist dieses Gebiet nur die Hälfte des ehemals von den Navajo und ihren Brüdern, den Apachen, bewohnten Territoriums. Die Navajo nennen sich selbst Diné (engl.: The people), was soviel wie die Leute bzw. Menschen heißt. Sie sind mit dem Land durch zahlreiche Mythen und Legenden, die in unterschiedlichen Varianten den Schöpfungsmythos der Navajo ausmachen, verbunden. Das Gebiet zwischen den vier Heiligen Bergen, dem Sierra Blanca Peak (Osten, Colorado), dem Mount Taylor (Süden, New Mexiko), dem San Francisco Peak (Westen, Arizona) und Hesperus Peak (Norden, Colorado nicht weit von der Grenze zu Utah) ist für die Navajos heiliges Land. Zahllose Orte, in einer für Europäer eher wüstenhaften Landschaft, sind mit dem Schöpfungsmythos und damit auch dem Denken der Diné auf das engste verbunden.

"Die Schöpfungsgeschichte ist", so Paul G. Zolbrod, "bis heute für viele Navajo das Medium ihrer ethnischen Identität. Sie definiert die Beziehungen zwischen den Einzelnen und zwischen der Gemeinschaft und dem Kosmos. Diese Beziehungen sind für die traditionellen Navajo noch sehr real und von größter Bedeutung". Als ich diesen Satz Zolbrods in dem von Jochen Eggert hervorragend übersetzen Buch vom Ursprung der Navajo in Vorbereitung meiner Reise las, hatte ich nur eine sehr vage Vorstellung was er wirklich bedeutet. Der Besuch bei "unserer Navajo-Familie" und vor allem viele Gespräche mit Leo Manheimer aber auch seiner Frau Sara und ihrem Großvater Buck Navajo, einem traditionellen Medizinmann, haben ein besseres, tiefer gehendes Verständnis möglich gemacht. (Der "deutsche" Name eines echten Navajo ist schnell erklärt. Leos Großvater befand sich in den Dreißiger Jahren mit einer Indianer und Western Show-Truppe in Mannheim als sie gezwungen wurden, das Land aus politischen Gründen zu verlassen. Hierfür mußten amtliche Papiere ausgestellt werden, für die sich Leos Großvater eben jenen Namen Man(n)heimer kurzerhand zulegte.)

Am Abend des zweiten Tages passieren wir die Grenze von Utah. Am Ende einer langen, waschbrettartigen Buckelpiste liegt das Hauptziel unserer Reise: das Rainbow Plateau am Fuße des Navajo Mountain. Dort lebt unsere Gastfamilie in einer Gemeinschaft von ca. 200 Navajo-Familien in einem weiträumigen Gebiet. Es läßt jedem Platz für die traditionelle Lebensweise mit Viehzucht und z.T. Ackerbau. Der Empfang ist so offen und herzlich wie der gesamte Aufenthalt. Zehn Tage voller interessanter, bewegender und tiefgehender Erfahrungen liegen vor uns und gehen viel zu schnell vorbei.

Unser Quartier ist ein klassischer Hogan, das traditionelle Wohnhaus der Navajo. Ein Rundbau (ähnlich einem Iglu) mit unterschiedlich großen Baumstämmen als Seitenpfosten und Dach und von außen mit Erde bedeckt. Die Bodenfläche besteht aus festgestampftem Lehm und hat einen Durchmesser von ca. 5 bis 6 Metern. In der Mitte befindet sich ein einfacher Ofen, der mit Holz beheizt wird. Das Ofenrohr führt direkt durch eine Öffnung in der Mitte des Daches nach außen. Die Einrichtungsgegenstände sind denkbar einfach und auf das Notwendigste beschränkt. Unsere Betten:der mitgebrachte Schlafsack und die Isomatte. Das Licht: eine Petroleumlampe.

Unser Hogan ist rund, weil er ein weiblicher Hogan ist. Die männlichen haben Kanten und sind eher rechteckig. In der Navajo-Sprache werden den weiblichen Worten im Gegensatz zum Deutschen auch weibliche Eigenschaften zugeschrieben. So gibt es z.B. je nach Art des Niderschlages einen weiblichen und einen männlichen Regen.

Die erste Nacht in dieser ungewöhnlichen Umgebung ist gewöhnungsbedürftig, nicht zuletzt wegen der vielen fremden Geräusche. Der Sonnenaufgang am nächsten Morgen, Astrid hatte die immer nach Osten weisende Tür des Hogan geöffnet, erwärmte uns schnell für unser neues Zuhause und seine Umgebung. Während unseres ganzen Aufenthaltes sind die immer wieder andersartigen Sonnenauf- und -untergänge in der einzigartigen Landeschaft beeindruckend schöne Erlebnisse.

Nach der gebührenden Begrüßung des neuen Tages führt uns ein kleiner Spaziergang jeden Morgen zum Haus von Leo und Sara wo uns Bad, Küche und Wohnraum zur Verfügung stehen. Jede Mahlzeit ist vielfältig, gesund und schmeckt ausgezeichnet. Noch heute habe ich Sara´s freundliche ermunternde Stimme im Ohr: Eßt! Leute, eßt! (Eat, Eat!). Der außerordentliche, ungeplante Höhepunkt im Speiseplan ist ein üppiges Geburtstagsessen. Wir können gleich drei Geburtstagskinder beglückwünschen: Veronika, Leo und seine Tochter Dede.

Die Tage unserer Anwesenheit bei Leo und Sara sind mit vielfältigen Eindrücken und Erlebnissen angefüllt, die ein ganzes Buch füllen könnten. Es gibt unendlich viel zu sehen, zu hören und auch praktisch zu lernen. Leo, dessen Familie darin eine lange Tradition hat, führte uns in die Geheimnisse des Töpfern (ohne Töpferscheibe) ein. Dabei und zu anderen Gelegenheiten erzählt er uns viel über die traditionelle Denk- und Lebensweise der Navajo. Ihr Verständnis von "Religion" zum Beispiel läßt sich kaum mit dem Christentum vergleichen. Es gibt keinen Gott, keinen Manitou. Der "Weg des Pollenpfades" ist eine Lebens- und Denkweise, die tief in dem natürlichem Ablauf des Jahres verwurzelt ist. Sie ist darüber hinaus von einem Miteinander aller Lebewesen, auch von Geistwesen geprägt.

Unvergeßlich in diesem Zusammenhang besonders ist das traditionelle Reinigungsritual, das wir zu Beginn unseres Aufenthaltes in einer von uns selbstgebauten Schwitzhütte andächtig durchführen. Weitab von jeglicher (auch indianischen) Zivilisation in einem kleinen Flusstal. Noch abseits des nur für Wanderer und Reiter passierbaren Weges zur Rainbowbridge, einem National Monument. Im Schwitzbad und danach gibt Leo uns weitere Einblicke in das Denken der Navajo.

Das Abendessen bereiten wir uns am Lagerfeuer. Der aufgehende Mond taucht die einzigartige, zerklüftete Landschaft in ein geheimnisvolles Licht. Um diesen Zauber möglichst lange genießen zu können verzichte ich auf das Zelt und schlafe unter freiem Himmel. Eine andere Wanderung - per Landrover und zu Fuß - führt uns zum sogenannten Newspaper Rock. Dieser riesige, freistehende Felsen in einem der zahlreichen zum Lake Powell führenden Canyons, ist übersät mit sogenannten Petroglyphen. Das sind Steinzeichnungen der amerikanischen Ureinwohner, der Anasazi-Indianer, die sich an verschiedenen Stellen im Südwesten finden und Geschichten aus dem Leben ihrer Schöpfer erzählen. In der Regel finden sie sich an Plätzen, die nur schwer zugänglich sind und an denen zeremoniale Handlungen stattgefunden haben.

Ohne Leos aber auch Astrids kundige Führung wären uns diese Orte unbekannt geblieben. Als "normaler Reisender" kann man sich ohnehin im Reservat nur eingeschränkt und an eigens für Touristen geschaffenen Plätzen tummeln. Land und Leute bleiben verschlossen, wenn man nicht einen über kundige Vertrauenspersonen vermittelten Zugang findet. Es ist eben etwas grundsätzlich anderes, ob man eine Weberin oder einen Korbflechterin in einem Tradingpost beobachtet oder sie in ihrem Haus selbst aufsucht und von ihr "lernen" kann.

Beeindruckend ist nicht nur die Schönheit der Körbe und Decken (rugs) selbst. Die Kunstfertigkeit ihrer Schöpferinnen erschließt sich unvergleichlich besser, wenn man den Produktionsprozeß anschaulich erleben kann und ihn im Detail erläutert bekommt. Ganz zu schweigen von den tiefgehenden im Mythos wurzelnden Bedeutungen der unterschiedlichen Muster und Farben. Mit Sicherheit ist der von Rose, Sara´s Mutter, geflochtene Korb, in dem sich die heiligen Berge, Erde und Sonne aber auch der Weg für den schöpferischen Geist findet, ein außerordentliches "Erinnerungsstück". Für Martina, die ihn erworben hat, liegt aufgrund der unmittelbaren Erfahrung und der persönlichen Begegnung mit der Korbflechterin sein Wert weit über dem bezahlten Preis.

Gleiches gilt für die wunderschöne, farbenprächtige Decke von Glenna Begay, die sie auf ihrem einfachen Webstuhl in dem baufälligen Haus auf der Black Mesa gewoben hat. Sie erinnert mich immer wieder an die Kunstfertigkeit und Würde dieser Frau, die mit ihren vier Töchtern und dem Enkelkind in einer Landschaft wohnt, die von der Peabody Mining Company zu Lasten der dort lebenden Ureinwohner ökologisch ruiniert wird. Die im Tagebau gewonnene Kohle wird durch ein kilometerlange Pipeline mit Grundwasser zur nächsten Bahnstation gespült. Kein Wunder, dass der Grundwasserspiegel enorm schnell sinkt. In Verfolgung ihrer Firmeninteressen nutzt die Company dabei rücksichtslos Differenzen zwischen den Navajo und den dort ebenfalls wohnenden Hopi. Eine von Glenna Begay`s Töchtern setzt sich für die gemeinsamen Interessen beider Indianerstämme ein. Es ist zu hoffen, daß sie, gemeinsam mit Gleichgesinnten im Interesse des Erhalts der natürlichen Lebensgrundlage und Lebensweise beider Stämme, Erfolg hat.

Auf der Black Mesa und leider nicht nur dort, ist der traditionelle Stammeszusammenhang der indianischen Urbevölkerung ebenso gefährdet wie ihre Lebensweise. Sie ist über Jahrhunderte eine gewesen, die dem Ausgleich, der Balance und der Schönheit gewidmet ist. Wer krank ist, dessen Körper oder Seele ist aus dem Gleichgewicht. Er braucht nach indianischem Verständnis eine kundige Person, die die Balance und die damit verbundene Ausgeglichenheit und Schönheit in jeglicher Beziehung wiederherstellen kann. Ein solcher Mensch ist ein Medizinmann, ein Schamane oder Schamanin, oder ein Sänger, ein Yataalii wie Buck Navajo.

Dank Astrids Verbindungen und mit der Übersetzung von Leo können wir ein mehrstündiges Gespräch mit Buck Navajo in seinem Hogan führen. Trotz seines hohen Alters von fast 80 Jahren steht er jeden Morgen um drei Uhr auf, um sein Vieh auf die Weide zu bringen. Die Sonne begrüßt er mit einem Gesang, den auch wir während unserer Anwesenheit hören konnten. Als Yataalii kennt er eine Vielzahl klassischer Chants, die insbesondere bei Heilungszeremonien, aber auch anderen Kulthandlungen, seit Jahrhunderten mit immer gleichem Text und Melodie gesungen werden. Eine Heilungszeremonie, bei der auch Sandbilder mit einem Radius von 0,30 bis 2,50 m Verwendung finden, kann mehrere Tage und Nächte dauern. Eine physisch und psychisch außerordentliche Leistung. Sie hat eine langjährige Ausbildung und Lernphase zur Voraussetzung. Jahrhundertealte Erfahrungen, fundiert im Schöpfungsmythos und verbunden mit tiefer Kenntnis von Menschen, Pflanzen- und Tierwelt, sind Grundlage für die Arbeit der Yataalii.

Im Gespräch mit Buck Navajo erhalten wir einen kleinen aber doch erhellenden Einblick in die Denk- und Arbeitsweise der Schamanen. Mit einem Gesang für eine gute Reise verabschiedet er sich von uns. Am nächsten Tag müssen wir uns auch von unseren neuen Freunden, Leo und Sara, die wir in der kurzen Zeit überaus schätzen gelernt haben, verabschieden. Wehmütig ist uns allen ums Herz.

Weitere beeindruckende Reiseerlebnisse wie ein Besuch im Monument Valley, der bekannten Kulisse aus vielen klassischen Western, liegen noch vor uns. Nach der Besichtigung der Anasazi-Pueblos im Tsegi Canyon führte uns unser Weg noch zu einem weiteren Naturwunder: dem Antilope Canyon. Es handelt sich um einen ganz engen, sogenannten Slot-Canyon, dessen Eingang wie der Weg in die Unterwelt wirkt. Es handelt sich faktisch um einen langen Riss im Felsen, der ca. 4 bis 10 Meter unterhalb der Erdoberfläche gangbar ist. Wasser und Geröll haben hier über die Jahrhunderte die Wände zu kunstvollen Formen glattgeschliffen, die durch das von oben einfallende Sonnenlicht in fast allen Farben des Regenbogens leuchten.

Nach einer Nacht in Page geht es weiter. Wir verlassen endgültig die Reservation und gelangen in eine Landschaft von ganz anderer Beschaffenheit. Zum Abschluß unserer Reise durchqueren wir den Zion Nationalpark. Aus dem sonnenheißen Wüstengebiet Arizonas kommen wir in das herbstlich bunt gefärbte, wasserreiche Gebiet des südlichen Utah mit seinen Mormonenstädten. Auch dies eine faszinierende Landschaft. Nach Coyoten und Bisons bekommen wir schließlich auch noch Adler zu sehen. Sie sind wie ein letzter Gruß aus dem Indianerland, das wir mit der Ankunft im nächtlich glitzernden Las Vegas endgültig hinter uns gelassen haben.

Was bleibt sind unendlich viele Erinnerungen und der Wunsch wieder dorthin zu reisen, wo ursprüngliche und unmittelbar natürliche Erfahrungen menschlicher Existenz und Lebensweise leichter möglich scheinen, als in unserer europäisch-westlichen Zivilisation.

Henry Bleicher

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