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Wandern in unberührter Wildnis

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Wilder Westen

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Die Sierra Nevada

Klimatische Extreme
Diese Schneemassen sind tatsächlich respekterheischend! Sie entstehen, wenn die nur im Winter vom Westen kommenden Tiefdruckgebiete an dem sehr hohen Gebirge aufgefangen werden und in starken Schneefällen abschneien. Das letzte Mal, als wir in den Wäldern der tieferen Sierra Nevada Skilanglauf gemacht haben, sind wir über eine 6 m hohe Schneedecke dahingeglitten. Hütten waren nur über die Dächer zu erreichen. Zur Höhe: Unser Einstiegspunkt (der Parkplatz!) liegt fast in Zugspitzhöhe und wir werden uns auf unserer Tour zwischen etwa 3000 und 4418 m Höhe bewegen.

Die Bewohner
Die Indianer haben dort über viele Jahrhunderte ihre Sinne für die natürlichen Resourcen geschärft. Sie haben eine Naturphilosophie entwickelt, mit der sie im ökologischen Einklang mit der Natur, d.h. der Geologie und der Tier- und Pflanzenwelt der Region gelebt haben. Vor etwa 150 Jahren kamen Weiße und haben ihre Sinne für andere Resourcen geschärft, nämlich für das im Gestein verborgene Gold. Der Goldrausch in der Mitte des vorigen Jahrhunderts wurde vielen Indianern zum Verhängnis: Als “ungebildete Wilde” wurden sie regelrecht hingerichtet und fast ausgerottet.

Von den einst über 500 Indianerstämmen gibt es heute nur noch einen kleinen Rest, der verstreut in kleinen Reservaten in Kalifornien lebt. Der Goldrausch ging aber vorüber und die Weite und rauhe Schönheit der Region wird wieder durch den Rythmus der Natur bestimmt. Allerdings leben dort jetzt keine Indianer mehr. Das Gebiet gehört der US-Bundesregierung und wird als ein "National Treasure" angesehen. Die Ranger geben nur einer recht geringen Zahl von Wanderern Erlaubnisscheine (permits), damit das Gebiet unberührt bleibt. Das Gebiet ist in Nationalparks aufgeteilt worden. Unser Einstiegspunkt liegt im Inyo National Forest. Im Kern Canyon befinden wir uns im Sequoia National Park.

Entstehung
Die Sierra Nevada hat eine sehr bewegte geologische Geschichte hinter sich, da sie in der Nähe der Nahtstelle der pazifischen und nordamerikanischen tektonischen Platten liegt (Zur Erinnerung: Ein Teil dieser Nahtstelle ist die San Andreas-Falte, die durch San Franzisko hindurchgeht). Die ersten Kontouren der Sierra Nevada bildeten sich unter der Meeresoberfläche, als an der Spalte geschmolzenes Granit zu Felsen erstarrte.

Später faltete sich der Höhenzug auf und wurde durch die Erosion zum Teil wieder abgetragen. Als es dann an der Nahtstelle wieder brodelte, bildete sich eine Kette von Vulkanen. Deren Ausbrüche überschütteten die Region mit Lava und vulkanischer Asche. Danach hob sich die Region noch einmal. Die Form, die wir heute sehen, wurde der Sierra Nevada dann durch die Gletscher der letzten Eiszeit gegeben. Von ihr stammen auch die Hängetäler, die oberhalb unserer Wegstrecke in den Kern Canyon münden. Die Abbrüche sind steil genug, so daß wir durch sie den Canyon nicht verlassen können und weiter nach Norden marschieren müssen.

Lage
Die Sierra Nevada grenzt das Central Valley von Kalifornien nach Osten ab. Vom Central Valley aus steigt das Gebirge, im Gegensatz zu den Alpen, nur sehr langsam an. Da diese Seite nicht so schroffe Formen wie die Alpen aufweist, merkt man bei einer Überquerung nicht, daß man plötzlich Zugspitzhöhe erreicht hat. Nach Osten hin fällt die Sierra dann steil in das Owens Valley ab. Während der Westhang der Sierra das Central Valley mit Wasser versorgt und damit die Versorgung von frischen Obst und Gemüse für einen großen Teil der USA sicherstellt, besitzt die Stadt Los Angeles die "Wasserrechte". (wie man sie aus den Western-Filmen kennt) im Owens Valley auf der Ostseite. L.A. benutzt das Wasser der Ostseite der Sierra, um seinen großen Wüstenkessel in eine Landschaft üppigen Grüns zu verwandeln, und hat dabei das früher grüne und jetzt verwüstete Owenstal leer gesaugt.

Die Tour

Tour durch die Sierra Nevada


Unsere Tour beschreibt ungefähr ein Dreieck (siehe Bild). Wir werden vom Einstiegspunkt aus zwei Tage lang in etwa südwestlicher Richtung zum Kern Canyon marschieren. Danach wandern wir zwei Tage lang in nördlicher Richtung den Kern River am Fuße des Canyons entlang.

Am Ende des ersten Tages im Canyon erreichen wir heiße Quellen, in denen wir baden und uns entspannen werden.

Nach Verlassen des Canyon nehmen wir uns vier Tage, (mit dem wahlweisen Aufstieg auf den Mt. Whitney), um dann in südöstlicher Richtung wieder zum Einstiegspunkt zurückzuwandern.

Auf dieser Route bewegen wir uns etwa in halber Höhe des Höhenzuges, von dem das Mt. Whitney-Massiv ein Teil ist. Dieser Höhenzug ist etwa 650 km lang und der größte in den USA. Er deckt mehr als die gesamte Fläche der französischen, schweizerischen und italienischen Alpen zusammen genommen ab. Auf seiner Ostseite fällt er steil ab.

Von einem Zwischenlager aus erreichen wir nach vielen Serpentinen den Gipfel des zweithöchsten Bergs der USA. Nur der Mt. McKinley in Alaska ist höher. Wir werden auf diesem Weg ein langsames Tempo einschlagen, weil die Anpassung an eine Höhe von dreieinhalb Tausend Meter mit Vorsicht angegangen werden muss.

Wo liegt's genau?

Dieses Bild zeigt die geographische Lage der Sierra Nevada mit den Grenzen des Staates Kalifornien als Bezugslinien.


Geographische Lage
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