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Wandern in unberührter Wildnis

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"Wildes Kalifornien - High Sierra"
eine Trekkingtour für geübte Wanderer + Weiterreise "Abenteuer Indianerland"

"Wasserfälle, roter Sand und wilde Canyons"
in das Indianerland im Südwesten"

Wander-Erlebnis und Kulturreise in Kalifornien, Arizona und Utah



• Wandern durch die unberührte Wildnis Kaliforniens
• spektakuläre Wasserfälle im Grand Canyon
• aufregende Jeepfahrt durch das Monument Valley
• Fahrten zu den schönsten Nationalparks der USA

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Der landschaftlich sehr schöne Sierra Nevada-Höhenzug in Kalifornien ist eines der Gebiete weltweit, die sich uns für Unternehmungen mit Expeditionscharakter besonders anbieten.

Das Gebiet ist menschenleer und von Klima und Landschaft her eine Herausforderung. Alles was man braucht, muss mitgenommen werden. Lediglich Wasser ist überall reichlich vorhanden. Obwohl das Gebiet im Wüstengürtel der Erde liegt (etwa zwischen den Breitengraden Süditaliens und Nordafrikas), bilden die Schneemassen des Winters ein Wasserreservoir, das das ganze Jahr über Bergbäche ernährt und ein lokales Mikro-Klima unterhält.

Der Einstiegspunkt (der Parkplatz) liegt fast in Zugspitzhöhe (3.300m) und wir werden uns auf unserer Tour zwischen etwa 2400 m und 4416 m Höhe bewegen.

Uralte Drehkiefern säumen unseren Weg


Lone Pine, am Fuße des Mt. Whitney Hier liegen die ersten Siedler begraben, (1880)
In der Mitte der südlichen Sierra Nevada liegt ein sehr eindrucksvoller Canyon, der Kern Canyon, der sich etwa parallel dem Höhenzug in Nord-Südrichtung erstreckt und nur über Fuss- und Maultierpfade zugänglich ist. Der wilde Kern-River, die heißen Quellen und der Mount Whitney sind unsere Tourenziele. Der Mount Whitney (4.416 m) ist der höchste Berg der zusammenhängenden 48 Staaten ("the conterminous 48 states"), die nicht Alaska und Hawaii einschliessen. Auf der ganzen Strecke durchwandern wir eine unberührte Tier- und Pflanzenwelt der wir uns anpassen müssen, und in die wir uns innerlich einbringen wollen, um unsere Wurzeln in der Natur und so auch in uns selbst wieder zu spüren.

Indianer haben dort über viele Jahrhunderte gelebt und ihre Sinne für die natürlichen Resourcen geschärft. Sie haben eine Naturphilosophie entwickelt, mit der sie im ökologischen Einklang mit der Natur, d.h. der Geologie und der Tier-und Pflanzenwelt der Region gelebt haben.

Vor etwa 150 Jahren wurde der Goldrausch vielen Indianern zum Verhängnis: als ungebildete Wilde wurden sie verjagt, getötet und fast ausgerottet. Von den einst über 500 Indianerstämmen gibt es heute nur noch einen kleinen Rest, der verstreut in kleinen Reservaten in Kalifornien lebt. Der Goldrausch ging aber vorüber und die Weite und rauhe Schönheit der Region wird wieder durch den Rythmus der Natur bestimmt.

Allerdings leben dort jetzt keine Indianer mehr.

Cottonwood-Pass
4000 m, auch im Sommer Schnee


Hartmut im Antilope-Canyon
Das Gebiet gehört der US-Bundesregierung und wird als eine "National Treasure" angesehen.

Die Ranger geben nur einer recht geringen Zahl von Wanderern Erlaubnisscheine (permits), damit das Gebiet unberührt bleibt. Das Gebiet ist in Nationalparks aufgeteilt worden.

Unser Einstiegspunkt liegt im Inyo National Forest. Im Kern Canyon befinden wir uns im Sequoia National Park.

Zeitplan der Wandertour (Änderungen möglich):

1. Tag:
Abflug Deutschland nach San Francisko. Dort ÜN im Hotel.

2. Tag:
Fahrt im Kleinbus quer durch das Central Valley zum Yosemite-Park. Hinter dem Tioga-Pass geht es steil hinunter. ÜN in einer kleinen Stadt.

3. Tag:
Weiterfahrt in das Owens-Tal weiter nach Süden zum Einstiegspunkt, der auf 9900 Fuß (ca. 3000 m) liegt. Aufbau der Zelte.

4. Tag:
Aufenthalt im Zeltlager zur Höhenakklimatisation und Vorbereitung der Wanderung.

5. Tag:
Über einen nur mässig anstrengenden Pass erreichen wir eine "meadow" (Talfläche mit grasartigem Bewuchs), von der aus der Weg dann vorwiegend abwärts zu Soda Springs, unserem Einstiegspunkt in den Kern Canyon, führt.

6. u .7.Tag:
Wanderung flussaufwärts im Kern Canyon. Der Fluss hat einige Zuflüsse, die öfters überquert werden müssen. An einigen Stellen gibt es primitive Stege oder im Wasser liegende Baumstämme. Nach der Kargheit der größeren Höhen haben wir im Kern Canyon wieder üppige Vegetation. Nach einem Tag erreichen wir Kern Hot Spring, wo wir uns im heißen Wasser der Quelle ausspannen können.

8. Tag:
Nach Kern Hot Spring ziehen wir weiter flussaufwärts an den hohen Granitwänden der östlichen Canyonseite entlang. Gletscher der letzten Eiszeit und der schnell-fließende Fluss haben in der Talsohle des Canyon eine stärkere Erosion als in den Seitentälern verursacht, so dass wir das Schauspiel von spektakulären Wasserfällen genießen können, die aus den Hängetälern kommen. Wir wandern weiter in nördlicher Richtung. Das Terrain steigt an, während die Aussicht auf den Kern Canyon immer eindrucksvoller wird.

9. - 13.Tag:
Aufstieg vom Kern Canyon zum John Muir Trail, der am Westhang des Mount Whitney-Massivs entlangläuft. Unterhalb des Mount Whitney schlagen wir ein Lager auf. Eventuelle Besteigung des Mount Whitney oder wir nutzen den Tag, um uns auszuruhen. Danach ziehen wir weiter und erreichen über den Cotton Wood Pass wieder unseren Einstiegspunkt. Abfahrt ins Tal zu komfortabler Übernachtung in einer Wüstenstadt des Westens, wo wir in die Zivilisation mit gutem Essen und Schwimmen im Pool verwöhnt werden und uns erholen können.

14. Tag:
Weiterfahrt durch Death Valley National Park nach Las Vegas, die glitzernde Fata Morgana in der Wüste Nevadas, ÜN Hotel.

15.Tag:
Weiterfahrt in das Indianerland ...


Trekkingtage km Höhe + Höhe - Lagerhöhe m Schwierigkeitsgrad
1. Tag Anfahrt Gesamt 121,5
Höhenprofil
  Bewertung M-Mittel / S-Schwer
2. Tag Akklimatisation
Zeltlager
   
3018
 
3. Tag
17,7
183
488
2713
M
4. Tag
16,1
0
753
1960
M-S
5. Tag
16,6
131
0
2091
M
6. Tag
17,1
713
0
2804
S
7. Tag
19,6
911
448
3267
S
8. Tag
Ruhetag
 
 
3267
 
8. Tag
Mt. Whitney
 
 
4418
M-S
9. Tag
18,8
439
469
3237
S
10. Tag
15,6
274
493
3018
M-S


Durch das Indianerland im Südwesten der USA

Wasserfälle, roter Sand und wilde Canyons

Havasu-Canyon Nachdem wir uns erholt haben, setzen wir unsere Reise fort. Die Fahrt führt uns auf der alten Route 66 zuerst durch das Land der Hualapai-Indianer Indianer ("The people of the tall pine tree") an den Rand des Havasu-Canyon, einem Seitencanyon des Grand Canyon. Dort beginnt der Abstieg in das Tal der Havasupai-Indianer, ("The people of the blue-green water"), ein 12 km langer Pfad durch einen nach untenhin immer enger werdenden Canyon. Nach ca. 4-5 Stunden werden wir dann am Dorf der Havasuapi-Indianer vorbei zu den Wasserfällen stoßen und dort campen. Die türkisfarbenen Wasserfälle sind außerordentlich schön und das Wasser herrlich erfrischend für Körper und Seele.
Nach 2 Tagen Aufenthalt werden wir wieder aufbrechen und zurück auf das Plateau steigen.

Wir fahren dann ein Stück zurück auf die Hauptstraße, der alten Route 66, und weiter nach Osten nach Grand Canyon Village, um den Grand Canyon zu bestaunen, der ein Teil der ursprünglichen Heimat der Havasupai-Indianer ist.

Wir fahren weiter in das Reservat der Navajo-Indianer („Dineh"/The people"), dessen Gebiet das Monument Valley in Süd Utah einschließt. Hier umgibt uns eine atemberaubende Landschaft. Es wurden hier zahlreiche bekannte Western mit dem berühmten John Wayne gedreht unter dem Regisseur John Ford. Auch wir haben vor, eine Jeepfahrt unter Leitung eines Navajo-Indianer durch das Monument Valley zu unternehmen.

Wir werden diese sagenhaft schöne Landschaft hautnah erleben, wir werden die Ruinen der Anasazi, ein Indianervolk, das vor gut 1000 Jahren dort einst gelebt hat, besichtigen und prähistorische Felszeichnungen der Anasazi entdecken. Wir werden in der freien Natur campen und am Lagerfeuer Geschichten hören, indianische Tänze sehen und die Nähe einer großartigen Natur spüren...

Nach diesen bestimmt unvergessenen Eindrücken fahren wir weiter nach Norden zu National Bridge Monument. Wir sehen hier eine eindrucksvolle Canyonlandschaft mit wilden Felsformationen. Weiter nach Süden fahren wir durch das Escalante National Monument, wieder eine unglaublich wilde Klippenlandschaft aus roten Sandstein. Die Tour wird abgerundet mit der Fahrt durch Bryce Canyon und Zion Nationalpark, um dann wieder in die Glitzerwelt von Las Vegas einzutauchen.

Hier verbringen wir die letzte Nacht.
Antilope-Canyon

Zeitplan (Änderungen möglich):

15.Tag:
Fahrt zum Havasu-Canyon und Abstieg zu den Havasu-Wasserfällen zum Campingplatz. ÜN Zeltplatz.

16.Tag: Ruhetag an den Wasserfällen. Eventuell Besuch bei einer Havasupai-Familie. Vielleicht können wir auf dem Acker mithelfen. (Alfalfa mähen für die Pferde oder den Mais bewässern). ÜN Zeltplatz.

17.Tag:
Aufstieg zurück zum Einstiegspunkt und Fahrt zu den spektakulärsten Aussichtspunkten über den Hauptteil des Grand Canyon. Weiterfahrt zum Stammesgebiet der Navajo-Indianer in Süd Utah, Monument Valley. Nach unserer Ankunft werden wir noch zum Camp-Platz fahren, um dort zu übernachten und den Abend am Lagerfeuer geniessen, ÜN im Hogan.

18.Tag:
Jeepfahrt in das Monument Valley-Gebiet, Besichtigung der nahezu 1000 Jahre alten Häuserruinen der Anasazi-Indianer und deren Felszeichnungen. Nach diesen bestimmt unvergessenen Eindrücken fahren wir weiter nach Norden zu National Bridge Monument, eine Canyonlandschaft mit wilden Natursteinformationen, weiter nach Westen. ÜN Hotel.

19.Tag:
Es geht weiter nach Süden durch das großartige Escalante National Monument weiter zum Bryce Canyon, dem Talkessel mit den bizarren, stalagtitenhaften Steintürmen, und zum Zion National Park. ÜN Hotel.

20.Tag:
Fahrt in Richtung Südwesten nach Las Vagas . Ausklingen der Tour, ÜN Hotel.

21.Tag:
Abflug nach Deutschland, Ankunft nächster Tag.

Leistungen der gesamten Tour:

• 21 tägige Reise, davon 10 Tage geführte Trekkingtour und 8 Tage Fahrt durch das Indianerland,
  deutscher Tourguide.
• mind. 4 max. 8 TeilnehmerInnen
• alle Transfers vor Ort, 8 ÜN in Hotels, Jeepfahrt mit
  indianischer Führung
• Vollverpflegung während der Tour (Rucksackküche) und im Monument Valley
• alle Eintrittsgelder für National Parks, Zeltplatzgebühren

Anforderungen:
• gute Kondition, Trittsicherheit, Tragen eines Rucksackes (ca 14 kg)
• Gemeinschaftsgeist
• gültiger Reisepass (mind. noch 6 Monate), maschinenlesbarer Reisepass

nicht enthalten:
• Flug
• Verpflegung bei den Havasupai-Indianer, ca 200,--$ zusätzliche Kosten Essen und Trinken während
  den Fahrten
• persönliche Ausgaben

Reisezeit:
15.06.2012 - 05.07.2012
Kosten:
2.460,00 EUR

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